Das Parkett ABC

Teil 1

In unserer folgenden Serie ‘Das Parkett ABC’ wollen wir Ihnen zu jedem Buchstaben einen Begriff rund um Parkett vorstellen. Im ersten Teil von A-D lernen Sie Begriffe kennen, auf die es sich beim Parkettkauf lohnt zu achten. Von Abriebfestigkeit bis Druckfestigkeit.

A wie Abriebfestigkeit:

Die Abriebfestigkeit oder auch Verschleißfestigkeit des Holzes selber ist abhängig von dessen Dichte. Entscheidend für den Käufer ist jedoch die Abriebfestigkeit des aufgetragenen Oberflächenschutzes bei Parkett. Ob versiegelt, geölt oder gewachst, für jede Beanspruchungsart gibt es den passenden Oberflächenschutz.

 B wie Biegefestigkeit:

Biegefestigkeit wird als der Widerstand definiert, den das Holz einer einseitig senkrecht zur Faser wirkenden Kraft entgegensetzt. Gut biegsame Hölzer sind unter anderem: Esche, Rotbuche, Kirschbaum und Weide.

 C wie CE-Kennzeichnung:

Die CE-Kennzeichnung ist zwar kein Gütesiegel (Qualitätszeichen), aber eine Kennzeichnung bestimmter Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit nach EU-Recht. Allerdings gewährleistet diese Kennzeichnung auf einem Produkt nicht immer, dass dieses tatsächlich den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Der Hersteller bestätigt lediglich mit der Anbringung der CE-Kennzeichnung, dass dies so ist. Es gibt jedoch nicht unbedingt Kontrollen von unabhängigen Stellen, die das überprüfen.

 D wie Druckfestigkeit:

Wie bei der Biegefestigkeit, wird auch die Druckfestigkeit als der Widerstand gegen eine Kraft, die senkrecht auf die Faser drückt, definiert. Harte Hölzer mit hoher Druckfestigkeit eignen sich für stark beanspruchte Räume, wie beispielsweise der Flur oder Eingangsbereich.