Das Parkett ABC

Teil 4

Einen Blick in die innere Struktur und Feinheiten des Parketts: Im vierten Teil des Parkett – ABCs erklären wir Begriffe von M bis P. Von der Mikrostruktur, dem Innersten des Holzes bis zum Polyurethan, einem wichtigen Bestandteil des Klebstoffes für Parkett:

M wie Mikrostruktur

Die Mikrostruktur beschreibt, wie der Name schon erahnen lässt, die Struktur auf kleinster Ebene. Jedes Holz besteht im Feinaufbau aus pflanzlichen Zellen und Fasern. Diese Mikrostruktur wirkt sich auch auf die Elastizität eines Bodens aus. So entsteht bei einem Holzbodenbelag, wie Parkett, ein viel höherer Gehkomfort als bei künstlichen Materialien.

N wie Nutzschicht

Die Nutzschicht ist die oberste Schicht eines Bodenbelages, also der Teil des Bodens, der direkt genutzt wird. Die ist gerade bei Parkett sehr wichtig, denn sie ist ein entscheidendes Kriterium für die Qualität des Bodenbelags. Bei einer geringen Nutzschicht von bspw. 2 mm lässt sich das Parkett nur einmal oder gar nicht abschleifen. Dadurch können Macken und Kratzer im Boden nicht entfernt werden und so hat das Parkett eine geringere Lebensdauer.

O wie OSB-Platten

OSB-Platten, auch als Grobspanplatten bekannt, werden bei Parkettarbeiten vor allem als Verlege- Untergrund genutzt. Obwohl sie aus langen, schlanken Spänen bestehen, verfügen sie über die gleichen Verarbeitungsmerkmale wie Vollholz und besitzen dessen hohe Tragfähigkeit. Auch die Feuchtebeständigkeit ist ein wichtiges und vorteilhaftes Merkmal der OSB-Platten.

P wie Polyurethan

Polyurethan ist ein Kunststoff, der in erster Linie als chemischer Grundbaustoff für Klebstoffe dient. Parkettklebstoffe sind ein wichtiger Bestandteil eines Holzbodens. Entscheidend sind bei diesen Klebstoffen die Inhaltsstoffe und die Klebestärke. Damit das Parkett dauerhaft auf dem Untergrund haftet, braucht der Klebstoff eine gewisse Klebestärke. Die Inhaltsstoffe wiederum wirken sich auf das Trittgefühl des Bodens aus.