Holz im Bad, warum nicht?

Alternative zu Fliesen im Badezimmer

Das Badezimmer, leider noch oft genug, ist es ein kleiner enger Raum, nicht selten auch sehr langezogen. Dies zu ändern ist gar nicht so schwer. Es gibt viele Alternativen und ein paar Tricks, wie das Badezimmer zu einer Wohlfühloase umgestaltet werden kann. 

1.    Alternative: verputzte Wände

Tadelakt, marokkanischer Kalkputz

Verputzte Wände sind eine super Alternative zu Fliesen im Bad. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an mineralischen Putzen, die teilweise schon in sehr früher Zeit  zum Einsatz gekommen sind. Dazu zählt beispielsweise Tadelakt, ein antiker marokkanischer Kalkputz. Durch die starke Verdichtung bei der Verarbeitung ergeben sich eine hohe Festigkeit und Wasserbeständigkeit der Beschichtung sowie ein Glanzeffekt.

Mineral Putz

Vorteile mineralische Putze: Sie helfen, das Raumklima zu regulieren, indem sie Feuchtigkeit über die Luft aufnehmen und mit der Zeit wieder abgeben. Schimmelpilze haben auf Kalkputz zudem keine Chance, denn eine intakt verputzte Oberfläche bietet ihnen keine Nahrung. Putz ist daher bestens für das Badezimmer geeignet.

2.    Alternative

Tapete

Für viele vielleicht überraschend, aber mit einer Feuchtraum-Tapete kann auch das Badezimmer stilvoll und schön gestaltet werden. Ob Vlies-, Glasfaser- oder die gute alte Vinyltapete – es gibt eine unzählige Auswahl an wasserabweisenden und abwaschbaren Tapeten, die auch hohe Luftfeuchtigkeit aushalten. Und noch einen Vorteil hat die Tapete: Sie können jederzeit ohne allzu großen Aufwand die Badezimmer-Wände neu tapezieren und dem Bad ein frisches neues Aussehen verpassen. Es klingt vielleicht paradox, aber es ist gerade voll im Trend der Zeit: Die Alternative zu echten Fliesen im Bad ist also eine Tapete mit geometrischem Muster, das entfernt an Fliesen erinnert.

3.    Alternative

Holzboden im Bad? Natürlich! 

Holz ist aufgrund seiner angenehmen Wärme und Natürlichkeit die ideale Grundlage für alle so genannten Barfußbereiche. Darüber hinaus liegt es voll im Trend, zu kühlen Naturstoffen wie Keramik und Stein, den warmen Gegenspieler Holz zu kombinieren. Mit seinem Spezialboden fürs Bad – HARO Parkett Spa – eröffnet Hamberger Flooring, Deutschlands größter Parketthersteller, ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Das Sortiment bietet mit vier Holzarten der Feuchtigkeit die Stirn. Merbau, Eiche, Bernsteineiche und Achateiche trotzen der Nässe, weil sie besonders schwind- und quellarm sind. 

Die schlanken Dielen des Parkett Spa sind ab Werk bereits einmal mit einem hochwertigen Naturöl vorbehandelt. Um den neuen Boden optimal an die besonderen Anforderungen im Bad- und Wellnessbereich vorzubereiten, sind ein paar Grundregeln zu beachten: Das Spa-Parkett wird vom Profi-Handwerker vollflächig mit dem Untergrund verklebt und der Randbereich mit einer dauerelastischen Fugenmasse ausgespritzt. Das neue Parkett, das sich übrigens auch für Fußbodenheizung eignet, wird nach der Verlegung zweimal mit dem „Spa Öl natura“ geölt. Das Öl dringt in die Poren ein, nimmt aber dem Holz nicht die Möglichkeit zu atmen. Diese umfangreiche Oberflächenbehandlung lohnt sich, denn so ist der Boden bestens gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Stehende Nässe oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (über 70 Prozent) sollten dennoch vermieden werden. Deshalb gilt: Wasserlachen beseitigen und regelmäßig Lüften! Je nach Nutzungsgrad und Zustand sollte der Boden nachgeölt werden.